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Bestehende eigene Mittel zugunsten unserer KUMs fördern, nutzen und als Produkt gewinnbringend an den Markt bringen. Dabei den Staat nur dort einsetzen wo es ohne ihn nicht geht.

In den letzten Jahren ist der Staat stärker gewachsen als das BIP. Die Zahlen sind teilweise unterschiedlich aber der Aufwärtstrend stimmt. Wir unterstützen die Anstrengungen, dass gezielt der Einfluss vom Staat reduziert wird, resp. die Abläufe im Zusammenhang mit der Verwaltung vereinfacht werden. Durch einfache und transparente Abläufe sollen die Aufwendungen für die Unternehmen einfacher werden. Ein Unternehmer muss sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren können. Der Staat soll nur dort eingesetzt werden, wo die Gesellschaft zusammen mit der Wirtschaft nicht in der Lage ist eine im Sinne der Fairness anzustrebende Lösung zu erreichen. Dazu gehören auch klare Ziele, die wir als Gesellschaft uns vorgeben müssen. Oberstes Ziel muss sein, dass wir vom heutigen Ressourcenverbrauch mit Faktor drei herunter kommen. Denn wir haben nur eine Erde für unser zukünftiges Leben zur Verfügung und nicht deren drei.

Arbeitsmarkt
Für uns ist es wichtig, dass unsere älteren Arbeitnehmer einfacher eine Stelle finden. Das kann die Politik nur beschränkt unterstützen, da sind die Unternehmen gefordert. Es ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, weshalb es immer noch gut ausgebildete Arbeitslose im Bereich 50+ gibt. Die Aussage, dass die teurer sind, kann ich nicht bestätigen, denn ich beschäftige Mitarbeiter über 65 und die sind für mich als Arbeitgeber nicht teurer. Wir von der glp unterstützen alle Massnahmen, damit diese Leute weiterhin im Arbeitsprozess bleiben. Damit ist auch die Problematik der Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften abgefedert.

Der Fachkräftemangel kann weiter durch die Schaffung von Tagesstruktur reduziert werden, wodurch die Eltern beide arbeiten können. Dazu braucht es aber keine starren Vorgaben vom Staat, sondern es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, dass auch strukturschwache Gemeinden diese Dienstleistung anbieten können.

Bildung
Ein schwieriges und heute nicht gut gelöstes Thema ist die Bildung. Noch vor wenigen Jahren hatten wir einen Überhang an Schulabgängern, die keine Lehrstelle gefunden haben. Heute können in einzelnen Berufsgattungen nur wenige Lehrstellen besetzt werden. Wir müssen unser Bildungssystem dafür anpassen, dass wir eine genügende Anzahl Schüler finden, die auch handwerkliche Berufe erlernen wollen und können. Dazu ist es aber zwingend notwendig, dass für unsere Schulen genügend Mittel zur Verfügung stehen. Der momentane Sparwahn ist aus unserer Sicht schlecht. Wir unterstützen das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts, nur das ist langfristig politisch vertretbar. Dass da aber auch auf Kosten der Bildung gespart wird, erachten wir als sehr kurzsichtig und garantiert keine zukunftssichere Planung für unseren Kanton.

Energiepolitik
Ein weiteres und für die KMU im Aargau wichtiges Thema ist die Energiepolitik. Zur Zeit laufen im Kleinen viele Projekte mit erneuerbarer Energie. Wir vertreten die Haltung, dass die KMUs dies viel mehr zeigen müssen. Viele KMUs im Kanton Aargau verdienen ihr Geld mit der Realisierung von modernen Lösungen im privaten wie auch im industriellen Umfeld. Mit unserer Haltung unterstützen wir alle Unternehmen, die Produkte entwickeln, solche im Rahmen von Projekten anwenden und als Gesamtlösungen am Markt anbieten. Wir sind dabei überzeugt, dass wir die Energiewende schaffen und langfristig, wie sie auch in der Energiestrategie des Kantons aufgezeigt ist, ohne Atomenergie die notwendige Sicherheit im Energiemix garantieren können. Wir sind der Überzeugung, dass in der Energiefrage Lösungen und Wege zusammen mit der Industrie und dem Gewerbe möglich sind, die eine grösstmögliche Autonomie gegenüber dem Ausland ermöglichen. Dabei wird der Staat partiell unterstützen müssen, denn durch die verzerrende Subventionspolitik von Deutschland, gibt es eine massive Benachteiligung der Stromproduktion aus der Wasserkraft.