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Programm der glp Lenzburg
für die nächsten 4 Jahre

Wir unterstützen alle Massnahmen damit Lenzburg ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort ist mit
  • guten Schulen,
  • umfassendem Angebot in Kultur und Freizeit und
  • interessanten Rahmenbedingungen für Unternehmen

Im Speziellen sind aus Sicht der glp die folgenden Themen wichtig:

Lebensraum

Die Stadt Lenzburg soll ein attraktiver Lebensraum sein. Dazu ist es notwendig, dass der Bau- und Zonenplan den zukünftigen Anforderungen angepasst wird. Das bedeutet:
  • Höhere Ausnützungsziffern für alle Zone insbesondere dort wo ein ÖV-Anschluss besteht. Einerseits dürfen in Lenzburg Häuser mit mehr als 10 Stockwerken möglich sein, verdichtetes Bauen muss zum Standard werden.
  • Aktive Grünraumplanung für den öffentlichen Raum: 

    •   Grünkorridore werden im Zonenplan festgehalten

    •   Ausschliessliche Verwendung einheimischer Arten (Bäume und Sträucher)
  • Anreize für private Grünraumbesitzer diesen möglich naturnah zu gestalten
  • Lichtverschmutzung konsequent reduzieren bzw. bei Neubauten vermeiden
  • Neophytenbedingte Schäden sind zu reduzieren bzw. zu vermeiden.


Verkehr

Durch die Lage ist Lenzburg eine Schnittstelle vom lokalen zum nationalen Verkehrsnetz. Die Verkehrsströme im MIV und ÖV werden in den nächsten Jahren noch zunehmen. Dazu benötigt es Leistungsfähige Übergänge zwischen den Systemen.
  • Dazu muss die Stadt Lenzburg einen funktional leistungsfähigen Bahnhof für den Übergang zwischen dem Langsamverkehr (Fussgänger und Velo) und der Bahn realisieren
  • Die Velogängigkeit muss im Rahmen unseres Postulates konkret umgesetzt werden
  • Die Sicherheit für die Fussgänger aller Alterskategorien muss durch gesicherte Übergänge und Rollosgängige Wege erhöht werden
  • Der MIV muss durch ein regionales Verkehrsmanagementsystem kanalisiert und verdichtet werden. Dort wo Kapazitätssteigerung unabdingbar sind, sind zur Not der Verkehr auf zwei Ebenen zu führen, Beispielweise Über- oder Unterführungen auf dem Freiämterplatz und Strassenunterführung Aarauerstrasse/Seetalbahn
  • Wir wollen keine neuen und breiteren Strassen. Insbesondere die Umfahrung des Gofis, die Verbindung zwischen Ammerswiler- und Seonerstrasse und die Verlängerung der Ringstrasse-Nord zur Niederlenzerstrasse verhindert werden


Schlanker und sozialer Staat

Der Staat muss dort eingreifen und Unterstützen, wo die einzelnen Bürgerinnen und Bürger selber nicht für sich sorgen können. Unnötige Leistungen des Staates sollen reduziert und den Anforderungen unseres Bezirkes angepasst werden.
  • Leistung soll sich lohnen
  • Keine Schulden
Lenzburg hat fast die besten Steuerzahler im Kanton und trotzdem sind wir im Steuerfuss-Rating aller Aargauer Gemeinden in den letzten Jahren deutlich in die zweite Hälfte abgerutscht.
Der Steuerfuss ist also mittelfristig zu senken. Aber wie?
  • Bei Investitionsprojekten sind die Kosten, vor allem auch die damit einhergehenden Betriebs- und Unterhaltskosten, besser zu optimieren.
  • Laufend sind in den letzten Jahren neue Aufgaben auf die Stadt zugekommen, andere sind vielleicht weggefallen. Im Streben nach einem schlanken Staat sind Abläufe und Strukturen hinsichtlich möglicher Vereinfachungen zu prüfen und nötigenfalls um zu setzen
  • Die Verwaltungeinheiten von Lenzburg sollen sich hinsichtlich möglicher Übernahme von Aufgaben aus dem  Bezirk vorbereiten, damit unseren Nachbargemeinden attraktive Dienstleitungsangebote gemacht werden können.


Energie

Die Stadt Lenzburg braucht keinen Atomstrom mehr und unterstützt damit aktiv den Atomausstieg. Dazu sehen wir folgende Massnahmen
  • Die Stadt Lenzburg unterstützt die Herstellung von erneuerbarer Energie durch eine aktive Förderung von Photovoltaikanlagen
  • Die Stadt Lenzburg forciert die Realisierung eines Pilotprojektes für die Speicherung von nicht direkt nutzbarer Solarenergie mit bestehenden Ressourcen in der Stadt Lenzburg.


Tagesstrukturen und Pflegeplätze

Durch die neuen Lebensformen ist es notwendig, dass dazu entsprechende Angebote vorhanden sind. Das bedeutet, dass die Stadt Lenzburg entsprechende Angebote unterstützt.
  • Es sind genügend Betreuungsplätze für Kinder von berufstätigen Eltern vorhanden. Dazu unterstützt die Stadt Lenzburg Eltern finanziell, welche aufgrund ihres Einkommens die Betreuung nicht selber bezahlen können. Die Unterstützung muss so gestaltet werden, dass der Anreiz mehr zu Arbeiten/Verdienen vorhanden bleibt.
  • Es sind genügend Betreuungsplätze für Betagte und Pflegebedürftige zu schaffen
  • Freiwilligenarbeit im Zusammenhang der Betreuungsarbeiten wird durch die Stadt Lenzburg gefördert
  • Wohnbau-Projekte mit gemischten Altersstrukturen sind zu fördern (Bsp. Giesserei Winterthur)